Batman (Michael Keaton) ist ein maskierter Rächer und versucht die Stadt Gotham City zu beschützen. Als er den Gangster Jack Napier (Jack Nicholson) in einen Kessel mit giftigen Chemikalien stürzt wird dieser grässlich entstellt, überlebt den Unfall aber. Von einem Chriurgen bestmöglich zusammengeflickt bleibt ein Grinsen in seinem Gesicht. Er treibt fortan als “Joker” in der Stadt sein Unwesen und terrorisiert Gotham City.
Sein Plan ist die Vernichtung von Gotham City. Zunächst bringt er heimlich verschiedene Haushaltsartikel unter das Volk, die in bestimmten Kombinationen zuerst ein fieses Lachen auf das Gesicht der Menschen zaubert und sie dann tötet. Batman kann die Zusammensetzung dieser Chemikalien aber analysieren und die Stadt warnen, welche Kombinationen tödlich sind.
Aus Zorn gegen Batman und Rache dafür, dass er ihn in den Giftmüll gestoßen und entstellt hat, will der “Joker” Batman und die Bewohner von Gotham City umbringen. Dazu veranstaltet er eine gigantische Parade, bei der er über das Fernsehprogramm ankündigt 20 Millionen Dollar unter das Volk zu werfen. Bei dieser Parade versucht er dann die Menschen mit Giftgas umzubringen. Batman kann dies verhindern, der “Joker” entführt daraufhin Vicky Vale in den Glockenturm einer Kathedrale. Vicky Vale ist die Freundin von Bruce Wayne, der als Batman ein Doppelleben führt. Im Glockenturm kommt es zum Showdown zwischen Batman und dem “Joker”.
Der Film ist für mich eine der wenigen guten Comicverfilmungen und unter diesen eine der besten. Auch innerhalb der Batman-Reihe ist es für mich der beste Film. Er ist düster, atmosphärisch unheimlich dicht und kommt dem Comic am nähesten. Die Bewegungen der Schauspieler, die Mimik und die Kameraeinstellungen – alles passt perfekt zusammen. Regisseur Tim Burton, der für seine dunklen Filme bekannt ist, gelingt ein toller Film mit einem allen voran brillianten Jack Nicholson. Auch sein Grinsen als “Joker” ist derart gut umgesetzt, dass es einem lange im Gedächtnis bleibt. Er passt für die Rolle des “Joker” wie kein anderer und spielt alle anderen Charaktere an die Wand.
Was hier und in der Fortsetzung “Batmans Rückkehr” noch stimmt sind die Kulissen und Kostüme, der Film ist nicht zu poppig übertrieben. Spätere Batman-Filme wurden immer bunter, knalliger und schräger. Dieser Fehler wird hier nicht gemacht. Mein persönlicher Höhepunkt ist die Parade in der Stadt, als der “Joker”, zur Musik von Prince tanzend, auf Umzugswägen mit lustigen Heißluftballons voller Giftgas durch die Straßen zieht und diese auszulöschen versucht.
Der Film bleibt ein Klassiker seines Genres und hat auch nach nunmehr fast 20 Jahren nichts von seiner Spannung und von seinem Charme verloren.
Wertung: 80%
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Jack Nicholson, Kim Basinger, Michael Keaton, Tim Burton
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